Wohnen Sie schon klimafreundlich?

Wer Energie sparen will, dem steht eine große Vielfalt von Möglichkeiten offen. Energiesparen muss nicht zwangsläufig Geld kosten, vieles kann allein durch verändertes Verhalten erreicht werden, z.B. die optimale Nutzung von Kühlschränken und Waschmaschinen sowie die Abschaltung von Geräten und der Verzicht auf Standby. Andere Maßnahmen rechnen sich in wenigen Jahren, z.B. die Anschaffung von energieeffizienten Geräten.

Durch Absenkung der Raumtemperatur und die optimale Einstellung der Heizung lassen sich die Heizkosten senken.
Egal ob Mieter oder Eigenheimbesitzer, durch einfache Maßnahmen können Sie Energie und somit Geld sparen. 

 

  • Tauschen Sie Glühmittel gegen LED- Leuchten aus. Mit einer LED-Lampe lässt sich im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne enorm viel Energie sparen. Bis zu 90% weniger Energie wird mit einer LED-Birne verbraucht, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen wie mit einer Glühlampe.

  • Tauschen Sie alte Kühl- und Gefriergeräte aus. Gefrier-Kühl Kombinationen, die älter als 10 Jahre sind, können bis zu 600 kWh pro Jahr an Strom verbrauchen. Energieeffiziente, neue Geräte benötigen weit weniger als 200 kWh. Damit lassen sich Einsparungen von über 120 Euro pro Jahr erreichen. Optimieren Sie die Kühltemperaturen in den Geräten, 7 Grad im Kühlschrank, 18 Grad im Gefriergerät.

  • Kaufen Sie Geräte, die Ihrem Nutzverhalten entsprechen. Orientieren Sie sich an 

  • Beladen Sie Ihre Waschmaschine immer voll. Waschen Sie mit niedrigen Waschtemperaturen und nutzen Sie die Spar-Programme ihrer Maschinen. Auch für Waschmaschinen und Trockner gilt: alte Geräte fressen mehr Strom, tauschen Sie diese zeitgerecht aus. 

  • Trocknen Sie Ihre Wäsche im Sommer draußen auf der Leine, das spart Geld, Strom und Wasser. 

  • Kochen Sie mit Topfdeckeln. Ihre Gerichte garen schneller und Sie sparen Energie.

  • Schalten Sie elektronische Geräte auf Standby mit energiesparenden Steckdosenleisten. Achten Sie darauf, dass Sie die Steckdosenleisten nur bei Bedarf anschalten. 

  • Backen Sie ohne Vorheizen - Kochen Sie mit Restwärme. 

  • Verringern Sie die Helligkeit Ihres Fernsehers. 

 

In vielen Kommunen des Landkreis Gießens kann man sich Strommessgeräte ausleihen. Hier finden Sie eine Übersicht der Kommunen, die diesen Service für ihre Kommunen anbieten.

  • Lüften Sie 3- bis 4-mal täglich.

  • Stoßlüften, statt Kippen: Fenster kurz komplett öffnen, statt dauerhaft gekippte Fenster.

  • Querlüften: Fenster/Innentüren auf der gegenüberliegenden Seite öffnen, um für Durchzug sorgen.

  • Lüften Sie besonders im Schlafzimmer vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen.

  • In der Küche & im Bad gilt: große Mengen an Dampf sofort ins Frei ablüften! Damit sorgen Sie nicht nur für frische Luft, sondern beugen auch Schimmelbildung vor. 

  • Keller: im Sommer nur nachts oder in den frühen Morgenstunden, Auskühlung vermeiden

  • Im Sommer: früh morgens, spät abends oder nachts lüften, tagsüber nur stoßlüften

  • Im Winter: beim Stoßlüften Thermostate runterdrehen, Fenster nicht kippen!

  • Bei Heuschnupfen und Allergie: in Städten morgens und auf dem Land abends stoßlüften


Gewusst wie: Auch mit wenig Aufwand und geringen Investitionen lassen sich Heizkosten sparen. Dabei ist es egal, ob Sie zur Miete oder im Eigenheim wohnen: Mit unseren Tipps senken Sie Ihre Energiekosten und verringern obendrein Ihren CO2-Ausstoß. Ob Sie im Vergleich zu anderen Haushalten mehr Heizenergie verbrauchen, zeigt Ihnen unser Heizkostenrechner.

 

  • Bauen Sie elektronische Thermostate ein. Die Verwendung von programmierbaren Thermostatventilen mit Nachtabsenkung sorgt für energieeffizientes Heizen und vermindert den Ausstoß von CO2 um durchschnittlich 455 kg pro Jahr. In einem Einfamilienhaus mit 110 m2 und zwölf Heizkörpern spart der Austausch von über 15 Jahre alten Thermostatventilen gegen programmierbare Thermostatventile pro Jahr 135 Euro.

  • Das Bundesumweltamt empfiehlt folgende Temperaturen für die verschiedenen Wohnräume: Wohnzimmer: 20 bis 23 Grad Celsius. Schlafzimmer: 17 bis 20 Grad Celsius. 
    Mit einem elektronischen Thermostat kann die Heizung sich sogar "selbst" regulieren, Sie brauchen es nur noch Ihrem Nutzerverhalten anpassen. 

  • Ihre Heiz­körper gluckern und werden nicht mehr richtig warm, obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist? Dann ist es gut möglich, dass sich Luft in Ihren Heizkörpern befindet. In diesem Fall sollten Sie die betreffenden Heizkörper dringend entlüften, denn jede Luft­blase bedeutet unnötige Energie­verschwendung. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können Sie allein mit dieser Maßnahme rund 75 Euro Heizkosten im Jahr sparen. In einer Mietwohnung sind es immerhin 35 Euro.

  • Ob es 20 Grad Celsius oder 21 Grad im Wohnzimmer sind, werden Sie kaum spüren – das Klima schon. Sie können bis zu 275 kg CO2 im Jahr vermeiden, wenn Sie die Raumtemperatur in Ihrer Wohnung um 1 Grad senken. Auch wenn es gemütlich ist – sich im Winter in der Wohnung tropische Temperaturen zu gönnen, kann richtig teuer werden: In einem 110-m²-Einfamilienhaus mit Gasheizung können pro Jahr rund 1.100 kWh und rund 80 Euro gespart werden, wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken.

    Drehen Sie das Thermostat nicht voll auf! Weit verbreitet ist der Glaube, dass der Raum besonders schnell warm wird, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe steht. Fakt ist jedoch, dass das heiße Wasser im Heizkörper immer die gleiche Temperatur hat – und der Heizkörper bei höherer Einstellung einfach länger heizt. 

  • Mit unserem HeizCheck können Sie feststellen, ob Ihr Heizverbrauch im Vergleich zu anderen Nutzern größer als gewöhnlich ist und wo Ihr Einsparpotential liegt.

Wenn Sie wissen wollen, ob sich der Austausch Ihres Kühlschranks schon lohnt oder ob, Sie Ihre Heizungspumpe tauschen sollten, schauen Sie sich unsere EnergiesparChecks an. 
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