Was brauchen wir eigentlich?

Das unsichtbare Gepäck

Als Ökologischen Rucksack beschreibt man all die Energie oder Stoffe, die für ein bestimmtes Produkt aufgewendet werden. So kommt z.B. eine übliche Jeans von 600g über Anbau der Baumwolle, Transporte, Weiterverarbeitung, waschen und so weiter auf 32 kg Ressourcen, 8.000 l Wasser und bis zu 60.000 km Transport. Ihren eigenen Ökologischen Rucksack können Sie auf www.ressourcen-rechner.de  berechnen lassen.

 

Konsum - Was brauchen wir eigentlich?

Längst kein Geheimnis mehr: Unser Planet erstickt im Müll. Wir können z. B. den Plastikmüll, den wir tagtäglich produzieren, nicht mehr recyceln. Deshalb heißt es, unseren Lebensstil überdenken und neue Wege gehen.

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Ernährung

Äpfel aus Neuseeland, Tomaten aus Spanien? Die gibt’s doch genau so lecker, frischer und reifer beim Bauern um die Ecke. Direktvermarktung oder regionale Vermarktung sind viel klimafreundlicher. Und fördern Arbeitsplätze in der Region.

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Was brauchen wir eigentlich?

Nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland jede Stunde 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht. Pro Jahr sind das 3 Milliarden Einwegbecher. Das ist ein gigantischer Müllberg, der gar nicht mehr recycelt werden kann. Mit Mehrwegbechern, die man sich von zuhause mitbringt, könnte dieses Problem komplett gelöst werden.

Es geht im Kern darum, ein anderes Bewusstsein zu entwickeln. Nicht jeder Haushalt muss Geräte besitzen, die man sowieso nur einige wenige Male pro Jahr braucht –wie viele Heimwerkermaschinen oder selten benutze Gartengeräte zum Beispiel. Man kann sie auch ausleihen oder sich mit mehreren Nachbarn bei der Anschaffung zusammentun. Und wenn die Geräte des täglichen Bedarfs, wie Wasserkocher oder Schreibtischlampe kaputtgehen, muss auch nicht unbedingt ein Ersatz her und das defekte Gerät auf den Müll. Inzwischen haben sich in vielen Städten oder Stadtteilen monatliche Treffs organisiert, sogenannte „Repair Cafés“, wo sich Bastler zusammen mit den Besitzern der defekten Geräte annehmen und Reparaturtipps geben. Auch bei Computern muss nicht mehr ständig das neueste Modell angeschafft werden. Der ältere tut es auch noch, es können einzelne Komponenten ersetzt und auf den aktuellen Stand gebracht werden und wenn es kaputtgeht, kann man auch das reparieren lassen.

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Ernährung - Ein Apfel muss keine Weltreise machen

Äpfel vom eigenen Baum, Tomaten aus dem eigenen Garten, für viele leider nur ein Traum. Wo kommt also das Obst und Gemüse her, wenn man es frisch vom Baum oder Strauch möchte? Am besten und klimafreundlichsten und am leckersten vom regionalen Erzeuger, der seine Früchte normalerweise auf Wochenmärkten, im Direktvertrieb auf dem Hof oder in Supermärkten um die Ecke verkauft. In einem Saisonkalender kann man nachsehen, welche Obst- und Gemüsesorten wann Erntezeit haben. Es gibt aber z. B. auch die Möglichkeit, sich an einem Bauernhof zu beteiligen, indem man die Arbeitskräfte dort finanziert und sich mit allen die Ernte teilt, also das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft. Über Programme wie foodsharing oder foodsaving gibt es die Möglichkeit, nicht gebrauchte Lebensmittel zu spenden bzw. kostenlos zu erhalten. Damit trägt man auch dazu bei, dass weniger Essen auf dem Müll landet – in Deutschland derzeit allein 30 bis 40 Prozent aller Nahrungsmittel.

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